Angebote anfordern
Unterkünfte finden in Südtirol
  1. Themen
  2. Herbst
  3. Keschtnweg

Eisacktaler Keschtnweg

Er zieht sich vom Bischofsstädtchen Brixen bis hinunter nach Bozen: der berühmte Keschtnweg. „Keschtn“ heißen in Südtirol die Kastanien bzw. Maronen, die im Eisacktal seit jeher bestens gedeihen.

Kastanien verbindet man in Südtirol vor allem mit zünftigen Törggele-Partien und der bunten Herbstlandschaft. Doch ist das Eisacktal, das als Heimat der Törggele-Tradition gilt, nicht ausschließlich im Herbst ein lohnendes Urlaubs- und Wanderrevier. Denn entlang des Keschtnwegs gibt es das ganze Jahr über viele Kunst- und Naturdenkmäler zu entdecken, darunter beeindruckende Erdpyramiden oder das mittelalterliche Kloster Säben. Zwischendurch lockt immer wieder ein uriger Genießer-Bauernhof und lädt zu herzhaften „Marenden“ mit typischer Eisacktaler Kost ein.

Etappen des  Eisacktaler Keschtnwegs

Das untere Eisacktal von Brixen nach Bozen – damit die Kastanienlandschaft – erwandert man auf dem Keschtnweg in mehreren Abschnitten, die am Wegesrand jeweils besondere Sehenswürdigkeiten bieten:

1. Abschnitt vom Vahrner See bei Brixen nach Vahrn, von dort weiter nach St. Cyrill, Tötschling und schlussendlich nach Wöhrmann und zum Gasthof Wöhrmaurer bei Feldthurns; sehenswert: Edelkastanien und Kirche St. Georg in Vahrn, St.-Nikolaus-Kirchlein in Tötschling, Bischofsstadt Brixen, Kloster Neustift, Kneipp-Anlage am Schalderer Bach und Menhir-Funde auf der Tschötscher Heide; Dauer ca. 4 Stunden, 12,5 km, leichter bis mittelschwerer Wanderweg.

2. Abschnitt von Wöhrmann nach Feldthurns und hinauf nach Moar zu Viersch, einem urigen Buschenschank, von dort weiter zum Kloster Säben und nach Klausen; sehenswert: Renaissanceschloss Velthurns mit Heimatmuseum. St.-Laurentius-Kirchlein, Kloster Säben; Dauer ca. 2,5 Stunden, 7,2 km, leichter Wanderweg.

3. Abschnitt von Klausen zum Muttnerhof, nach Moar in Ums und durch Mischwald nach Villanders und St. Moritz; sehenswert: Stadt Klausen, Menhir von Villanders, Kirche des Hl. Mauritius in St. Moritz; Dauer ca. 2,5 Stunden, 5,5 km, leichter Wanderweg mit einzelnen steilen Passagen.

4. Abschnitt von St. Moritz über Barbian und Kollmann bis zum Etappenziel Rotwand; sehenswert: Dreikirchen und die Barbianer Wasserfälle; Dauer ca. 2-3 Stunden, 8,8 km, leichter bis mittelschwerer Wanderweg.

5. Abschnitt von Rotwand nach St. Verena, Zuner, Finsterbachgraben und Unterinn; sehenswert: St.-Andreas-Kirchlein, Feuersalamandertal zwischen Unterinn und Rielinger, Ruine Stein im Rösslerbachtal, Erdpyramiden und Luzia-Kirche in Unterinn; Dauer ca. 4-5 Stunden, 14,5 km, gute Kondition erforderlich.

6. Abschnitt von Unterinn nach Signat, ins Katzenbachtal, zum Peter Ploner Hof nach St. Peter und am Ende zum Schloss Runkelstein; sehenswert: Biotope, St.-Sebastian-Kirche auf der Weit, Bilderburg Runkelstein, Südtiroler Archäologie-Museum in Bozen; Dauer ca. 3,5 Stunden, 11,7 km, gute Kondition erforderlich.

Der  Keschtnweg ist durchgehend markiert und beschildert und auch bei leichtem Regen einen Ausflug wert.

Südtirols beste Tipps