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Kastanienzeit ist Törggelezeit

Die Kastanien gehören in Südtirol ebenso zum Herbst wie die bunten Wälder, der neue Wein und die heimeligen Stuben.

Die Früchte des Buchengewächses, das in weiten Teilen des Landes zu finden ist, sind Hauptbestandteile beim Törggelen. Darüber hinaus wärmen sie in der Papiertüte den ganzen Herbst hindurch kalte Hände beim Schlendern durch die Stadt und schmecken hier wie dort einfach vorzüglich – am besten natürlich gebraten.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir es als Kinder kaum erwarten konnten, dass die Kastanienbäume am Graben in Bruneck und in den Wäldern ihre stacheligen Früchte abwarfen. Mit den Rosskastanien bastelten wir Schäfchen, Kühe und Hirten und spielten Bauernhof. Die ungenießbaren Verwandten der Edelkastanien waren uns damals viel lieber als die „richtigen Keschtn“ – die waren nämlich nur zum Essen da.

Heute ist das natürlich etwas anders. Da freut man sich schon im September auf die schwarz gebratenen Kastanien, auf guten, neuen Wein und auf gesellige Stunden beim Törggelen im Kreise der besten Freunde.

Kastanien gibt es in Südtirol übrigens nicht nur in gebratener Form. Die an sich kalorienarme braune Frucht dient auch als Füllung für süße Krapfen oder Schoko-Kastanienherzen, als Mousse, Creme-Suppe oder Kuchenzutat. Schmecken tut die Kastanie immer, das ist sicher – überzeugen Sie sich selbst!

 
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