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Typisch Südtiroler Gerichte

Damit Sie nicht nur Bahnhof verstehen, wenn Sie in die Speisekarte eines urigen Genussbauernhofs blicken, übersetzen und erklären wir Ihnen die gängigsten Südtiroler Gerichte.

Ruibnkraut und Eräpflblattlan, Greaschtl und Muis, Krapflan und Knedl… Lauter Südtiroler Spezialitäten, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Doch was steckt hinter den wundersamen Südtiroler Dialektausdrücken? Im Glossar entschlüsseln wir für Sie die wichtigsten Begriffe auf den Speisekarten der Genussbauernhöfe.

Glossar Südtiroler Gerichte

  • Äpflkiachln: in Öl gebackene Apfelscheiben, die von einem Milch-Ei-Teig umhüllt sind
  • Bockans: Hammelbraten vom Geißbock
  • Buchtln: Süß- oder Nachspeise aus Hefeteig, im Rohr gebacken, im Inneren mit Marmelade, Mohn oder anderem gefüllt und mit Vanillesoße serviert
  • Buxile: Bockshorn, damit wird das Muis bestäubt
  • Eräpflblattlan: Aus Kartoffelteig und in Öl gebackene Blätter
  • Grantn: Preiselbeeren, die in Marmeladenform gern zu Wildgerichten gereicht werden
  • Graukas: fettarmer Sauermilchkäse von den Almen des Tauferer Ahrntals
  • Greaschtl: Gericht aus gegarten Kartoffeln, die in einer Pfanne mit Öl, Zwiebeln und Rindfleisch angebraten und mit Salz, Pfeffer und Lorbeerblatt gewürzt werden
  • Gselchtis: meistens geräuchertes Rindfleisch
  • Kaminwurzn: Leicht geräucherte und luftgetrocknete Trockenwurst, die zur Brettljause gereicht wird
  • Keschtn: Edelkastanien, die im Herbst gebraten werden, Hauptbestandteil des Törggelen
  • Kniakiachl: kreisförmiges Hefegebäck mit einer Vertiefung in der Mitte, die nach dem Backen mit Marmelade gefüllt wird
  • Krapflan: Je nach Region halbmond- oder rautenförmiges Teiggebäck, gefüllt mit Mohn, Marillen- oder Ribislmarmelade (Johannisbeeren)
  • Marillnknedl: süße Knödel aus Erdäpfel- oder Topfenteig, in der Mitte eine Aprikose (oder andere Früchte), serviert mit gebräunten Bröseln mit Butter, Zucker und Zimt
  • Milzschnittn: eine Suppeneinlage aus mit Milz bestrichenem Weißbrot, das zuvor geschichtet, gebacken und geschnitten wird
  • Muis: Art Mus aus Mehl, Butter und Milch, mit Salz abgeschmeckt und mit Buxilemehl (Bockshorn-Mehl) bestäubt; früher ein Arme-Leute-Gericht, heute eine Spezialität.
  • Nuier: neuer, noch gärungstrüber Wein
  • Ribisl: Johannesbeeren
  • Ruibnkraut: Alternative zum Sauerkraut, hergestellt aus der Mairübe, riecht streng, ist aber eine wahre Spezialität
  • Schlutzer: mit Spinat und Topfen oder passierten Kartoffeln gefüllte Teigtaschen aus Weizen- und Roggenmehl, die in kochendem Wasser gekocht werden
  • Schmorrn: in Stücke gerissener, dicker Pfannkuchen, der gern mit kleinen Apfelschnitten in der Pfanne mit wenig Butter gebacken und mit Staubzucker garniert wird
  • Schöpsans: Hammelbraten vom Jungschaf, der im Rohr zubereitet wird; ein typisches Herbstgericht
  • Schworzplentina Knedl: Knödel aus Buchweizenmehl mit leicht nussigem Geschmack
  • Selchkaree: ein geräuchertes und gepökeltes Rippenstück vom Schwein, das oft auch in die Gerschtesuppe gegeben wird
  • Siaßer: süßer, unvergorener Traubenmost