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Wandern mit Kinderwagen

Viele Familien - mit großen und kleinen Kindern - wollen ihren Urlaub in den Bergen nicht nur beim Entspannen im Hotel oder mit Spaziergängen durch die Ortschaft verbringen, sondern auch die weitere Umgebung erkunden.

Schließlich eignet sich die abwechslungsreiche Südtiroler Landschaft besonders gut zum Wandern – selbst für die kleinsten Besucher. Denn zahlreiche gemütliche Wanderungen machen es möglich, dass die ganze Familie Zeit in frischer Bergluft und in der freien Natur verbringen kann.

Gerade mit Neugeborenen und Kleinkindern bis eineinhalb/zwei Jahren sind Outdooraktivitäten nicht gerade einfach. In diesem Alter sind sie noch zu klein, um längere Zeit im Kinderrucksack zu sitzen und auch ein Tragetuch ist nicht sonderlich bequem. Zum Glück gibt es in Südtirol viele Wege, vor allem Forststraße und Radwege, die man ohne weiteres mit so genannten Trekking- oder Outdoor-Kinderwägen befahren kann.

Alles für das Wanderbaby

Dank Buggys mit entsprechenden Reifen, Stoßdämpfern, Bremsen und Sicherungssystemen können selbst Babys an den vergnüglichen Ausflügen in die Berge teilnehmen. Für frischgebackene Mamis und Papis gibt es außerdem das Buch „Wanderbabys“ von Marlene Weithaler und Thomas Plattner, das im Tappeiner Verlag erschienen ist.

Darin findet man 51 Tourenvorschläge für die ganze Familie. Die einzelnen Wanderungen sind nach den verschiedenen Regionen Südtirols geordnet und mit Karte, Schwierigkeitsgrad, Höhenmetern und weiteren Tipps für einen wundervollen Tag in den Bergen beschrieben.

Wanderungen für Groß und Klein

Wenn Sie Ihren Familienurlaub beispielsweise im Vinschgau verbringen, bietet sich ein Ausflug zur Schliniger Alm an. Vom Ortszentrum von Schlinig erreicht man über einen gemütlichen, zum Teil asphaltierten Weg in rund zwei Stunden die Alm. Dort können die Kleinen ungestört spielen und sich nach Herzenslust austoben.

In der Ferienregion Meran und Umgebung ist unter anderem die Wanderung zur Leadner Alm kinderwagentauglich. Vom Startpunkt Hafling geht es über den Weg Nummer 16 zur besagten Alm. Die Straße ist wiederum teilweise asphaltiert, im Wald gibt es einige etwas anstrengendere Abschnitte. Oben angekommen wird man jedoch mit einem wunderbaren Panorama belohnt und auf dem Rückweg kann man einen Abstecher zum so genannten Knottenkino, einem weiteren schönen Aussichtspunkt, machen. Insgesamt dauert diese Tour rund vier Stunden.

Im Umland der Landeshauptstadt Bozen ist die Wanderung zum Gschnofer Stall empfehlenswert. Von Jenesien fährt man zunächst zum Restaurant Edelweiß und parkt dort. Über einen nicht asphaltierten Forstweg gelangt man auf das Hochplateau des Salten mit seinen Wiesen und Almen und dann zum Gschnofer Stall. Dort beginnt der etwas steilere Pfad mit der Nummer 7, der dann wieder auf eine Forststraße Richtung Restaurant Edelweiß führt. Der Markierung 7 folgend kommt man nach insgesamt circa dreieinhalb Stunden wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Auch im Pustertal gibt es einige Wanderungen, die man mit Kind und Kegel unternehmen kann. Vom wunderschönen Pragsertal zum Beispiel führt ein  zweistündiger, recht steiler aber machbarer Weg zur Grünwaldalm.

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