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Ostereier-Suche

In Südtirol hat das Verstecken und Suchen von Ostereiern am Ostersonntag eine lange Tradition, die von vielen Familien nach wie vor mit viel Freude gepflegt wird.

So wie in anderen Ländern auch, bringt der Osterhase die bunt gefärbten Ostereier und ein paar süße Schleckereien und versteckt sie sorgfältig im Garten, damit die Kinder viel Spaß beim Suchen haben. Doch woher kommt dieser Brauch? Was hat ein Hase mit Ostern oder gar mit der Auferstehung Christi zu tun?

Gar nichts, denken Sie? Das stimmt nicht ganz. Denn der Hase ist ein Zeichen für Leben und Fruchtbarkeit, genauso wie das Ei. Bei den alten Griechen war der Hase das Tier der Aphrodite, bei den Germanen jenes der Erdgöttin Holda. Im Frühling bekommen die Hasen Jungen, das heißt, sie schenken Leben. Das wiederum kann mit der Auferstehung und dem Geschenk des Lebens verglichen werden.

Für das Christentum ist es in vielen Fällen bezeichnend, dass heidnische Riten mit neueren Bräuchen verknüpft werden. Warum gerade der Osterhase die bunten Eier bringt und versteckt, ist allerdings nicht ganz klar. Ein interessanter Erklärungsversuch geht dahin, dass Hennen es nicht sein können, weil sie nur weiße Eier legen und nicht so schnell laufen können.

Wie auch immer: Für Kinder ist es klar, dass der Osterhase die Ostereier bringt, sie färbt und versteckt. Wer ein Osternest findet, kann den Inhalt behalten oder mit anderen Kindern teilen. In Südtirol freuen sich Kinder das ganze Jahr über auf Ostern und den Osterhasen und auch während des Familienurlaubs kommen Ihre Kinder nicht zu kurz bei der Ostereiersuche. 

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