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Wander-Wunderland Pfunders

Wenn man in Vintl in Richtung Norden abzweigt, gelangt man über Weitental und eine von Wiesen, Wäldern und eindrucksvollen Bergen gesäumte Straße nach Pfunders – ein Dörfchen, das für seine Ursprünglichkeit und Ruhe sowie sein herrliches Wanderrevier bekannt ist.

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Wobei „bekannt“ fast schon zu viel gesagt ist. Denn zu den meistfrequentierten Urlaubsresorts des Landes gehört das beschauliche Pfunders trotz seiner Naturidylle und den äußerst sympathischen Einwohnern bislang nicht. Vielmehr gilt die Fraktion von Vintl – neben Weitental, Ober- und Niedervintl die vierte – am nördlichen Ende des Pfunderertals nach wie vor als Geheimtipp.

Abgesehen von der wildromantischen Landschaft der Pfunderer Berge ist die hiesige Pfarrkirche wahrscheinlich das erste, was man von Pfunders zu sehen bekommt. Das Gotteshaus, dessen Ursprünge vermutlich auf das 11. Jahrhundert zurückgehen, thront nämlich weithin sichtbar auf einer Anhöhe am Dorfeingang.

Die Ortschaft selbst ist bzw. wirkt relativ klein, da die meisten Häuser verstreut in den grünen Wiesen liegen. Jahrhundertealte Gebäude und schöne, urige Höfe sind hier ebenso zu finden wie traditionelle Handwerksbetriebe, die neben der Landwirtschaft nach wie vor eine große Rolle spielen. Sogar die Kunst des Filzens und Fassbindens sowie das Korb- und Strohhutflechten wird hier und da noch praktiziert. Dass man sich in Pfunders mitunter vorkommt, als hätte jemand die Zeit zurückgedreht, ist daher kein Wunder.

Über Stock und Stein in Pfunders

Was man auf jeden Fall im Gepäck haben sollte, wenn man nach Pfunders fährt, sind ein Paar Bergschuhe und ein gut gefüllter Wanderrucksack. Denn angesichts der Bergkulisse, die das Pfunderertal zu beiden Seiten einrahmt, fällt es garantiert jedem schwer, im Tal zu bleiben. Dazu kommt, dass es in Pfunders auch im Hochsommer angenehm frisch ist, sodass einem die körperliche Betätigung gleich nicht mehr so viel ausmacht.

Ins Schwitzen geraten kann man beim Wandern in Pfunders allerdings trotzdem, denn schon allein bei der Bandbreite an Touren zwischen den weitläufigen Almen und den felsigen Berggipfeln hat man die Qual der Wahl. Als gemütlicher Einstieg empfiehlt sich unter anderem der Pfunderer Höfeweg, der Sport und Kultur verbindet und als didaktischer Themenpfad Einblick in Brauchtum, Natur und ländliches Leben bietet. Nicht übermäßig anstrengend ist beispielsweise auch der Almhüttenrundweg, der vom Weiler Dun weiter hinten im Talschluss zur Gampiel- und Egger-Bödenalm führt.

Der Hausberg von Pfunders ist jedoch mit ziemlicher Sicherheit die markante Eidechsspitze, die im lokalen Dialekt auch „Hegedex“ genannt wird und deren 2.738 Meter hoher Gipfel frei in den Himmel ragt. Nicht zu vergessen der bekannte Pfunderer Höhenweg, der über mehrere Tage von Sterzing bis nach Pfalzen reicht und damit gehfreudigen und konditionsstarken Wanderern vorbehalten bleibt.  

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