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Achtung Lawinengefahr

Natürlich haben Winter und Schnee viele schöne Seiten und besondere Reize, sie bergen jedoch auch viele Gefahren.

Durch entsprechende Sachkenntnis kann man gefährliche Situationen in den verschneiten Bergen vermeiden und das eigene Leben und das der anderen schützen.

  • Lawinenbericht: Der Lawinenbericht gibt über die allgemeine Wetterlage, den Zustand der Schneedecke und der Lawinengefahr Auskunft. Im Web kann man den aktuellen Lawinenbericht für Südtirol abrufen. 
  • Neuschnee: Frischer Schnee, vor allem große Mengen, bedeuten immer erhöhte Lawinengefahr!
  • Wind: Er verfrachtet Schneemengen und bildet neue Schneeablagerungen auf den Windschattenseiten (Lee). Durch die Ansammlung von Schnee entsteht Schneebrettgefahr.
  • Sonne und Wärme: Wenn es warm wird, bei Tau, Föhn oder Regen nimmt die Schneefestigkeiten ab. Dadurch entstehen lockere Schneeschichten und somit Schneebrettlawinen.
  • Erhöhte Lawinengefahr lauert bei Rinnen, Mulden oder in steilen Hängen. In Schattenhängen oder Leehängen gibt es viele Triebschneeansammlungen. Bei glattem, steilem und offenem Gelände ist die Gefahr bei einem Gefälle von 30 bis 35 Grad am größten.
  • Schattenhänge sind Lawinenhänge, da sich der Alt- und Neuschnee schlecht miteinander verbindet.
  • Ausrüstung: Das Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, Schaufel und Sonde sollten immer im Rucksack sein. Bevor es losgeht, überprüfen ob jedes VS-Gerät auf „Senden“ steht. Keine Fangriemen tragen sondern Skistopper.
  • Lawinenverdächtige Abschnitte: sollte man einzeln betreten, Skistöcke ohne Schlaufen halten, scharfe Schwünge in den obersten Hangabschnitten vermeiden und die Kameraden stets im Auge behalten.
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