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Bergnot und Bergunfälle

Endlich ist der Urlaub da und der Berg ruft. Mit der Hochsaison naht jedoch auch jene Zeit, in der sich die Meldungen über Bergunfälle häufen.

Viele Unfälle ließen sich vermeiden, wenn jeder Bergsteiger einige Vorsichtsmaßnahmen beherzigen würde und über die wesentlichen Risiken im Gebirge Bescheid wüsste. Zu den häufigsten alpinen Gefahren gehören Stürze, Lawinen, Steinschlag und Wechten-Bruch. Risikofaktoren sind mangelnde Vorbereitung, zu wenig Erfahrung und Selbstüberschätzung, Gruppendynamik, ungenügende körperliche Verfassung und mangelnde Ausrüstung.

Die beste Möglichkeit zur Unfallprävention ist eine entsprechend gute Vorbereitung auf den Bergurlaub im Allgemeinen und jede einzelne Tour im Besonderen. Vorab kann man beispielsweise Fachliteratur lesen oder spezifische Kurse besuchen. Bei technisch schwierigen Bergen und Touren empfiehlt es sich, vor Ort einen fachkundigen Südtiroler Bergführer zu suchen, damit die Tour zu einem unvergesslichen und sicheren Erlebnis wird.

Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol

Sollte es dennoch zu einem Unfall oder einer Gefahrensituation kommen: Möglichst Ruhe bewahren und die Bergrettung alarmieren, wenn die Situation nicht unter Kontrolle zu bringen ist. Die rasche Alarmierung des Rettungsdienstes ist fast immer ein wichtiger Bestandteil der ersten Hilfe und kann Leben retten.

Notruf über 118 – die Landesnotrufzentrale 

  • Wo ist der Notfall – Koordinaten, Meereshöhe, Berg, Ort
  • Was ist geschehen – Art und Umfang des Unfalles
  • Wie viele Verletzte sind zu versorgen
  • Welche Art von Verletzungen haben die Betroffenen
  • Warten auf evtl. Rückfragen
  • Wetter – Wind, Niederschläge, Sichtweite usw.
  • Bei Lawinenunfällen ist es wichtig mitzuteilen ob der Verschüttete mit einen LVS ausgestattet ist, damit die notwendigen Helfer eingesetzt werden