Wanderung zur Trostburg

Keinem geringerem als dem Bruder des bekannten Minnesängers Oswald von Wolkenstein gehörte einst die Trostburg oberhalb von Waidbruck, die heute als Wahrzeichen des Eisacktals gilt.

Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet, in der Ära der Renaissance erweitert und umgebaut und ist heute ein Residenzschloss mit Festungscharakter, das seit 1967 im Besitz des Südtiroler Burgeninstituts steht. Die Trostburg thront beeindruckend fast 200 m über dem Eisackufer und scheint auch durch ihr wehrhaftes Äußeres noch heute über das Eisacktal zu wachen.

Die idyllische und unverfälschte Burg symbolisiert die Spannung zwischen wehrtechnischem Schutz und repräsentativer Wohnlichkeit. Heute beherbergt sie eine Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen aus der Hand des Ludwig Mitterdorfer (1885-1963).

Wegbeschreibung:

Die Burg ist zu Fuß erreichbar: über einen mittelalterlichen Weg (ca. 15. Min.) ab dem Ort Waidbruck oder über einen bequemen Gehweg (ca. 25 Min.) ab dem Friedhof, unterhalb des Tunnels nach Gröden.

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