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Klettersteig auf den Paternkofel

Sie kennen das Postkartenmotiv mit den Nordwänden der berühmten Drei Zinnen, schräg von rechts fotografiert? Wissen Sie auch, von wo aus dieses Foto geschossen wurde und immer noch wird?

Wir schon: Vom Paternkofel aus, dem Nachbarberg der Drei Zinnen, der 2.744 m hoch, ziemlich spektakulär und relativ einfach zu besteigen ist – über den Innerkofler Klettersteig.

Im 1. Weltkrieg war der Paternkofel wie viele Dolomitenberge schwer umkämpft. Auf ihm verliefen die Frontlinien der Italiener und Österreicher, zahlreiche Stollen und Steige zeugen heute noch davon. Der Klettersteig auf den Paternkofel folgt eben solchen Stollen und Steigen und bietet dabei immer wieder sagenhafte Ausblicke auf die weltbekannten Felsspitzen nebenan.

Wegbeschreibung:

Die Wanderung beginnt bei der Auronzo-Hütte. Bis dahin kommt man per Auto auf einer mautpflichtigen Straße (von Toblach weiter Richtung Cortina und ab Misurinasee). Von dort wandert man in einer Stunde zur schön gelegenen Drei Zinnen Hütte. An der Hütte geht es auf ausgetretenem Pfad weiter Richtung „Frankfurter Würstel“ – einer auffälligen Steinsäule – und weiter bis zum Tunnel, der den Anfang des Klettersteigs markiert.

Der Tunnel ist 600 m lang und stockdunkel. Eine Taschenlampe pro Person ist also unbedingt erforderlich. Nach dem Tunnel folgt eine kurze gesicherte Passage bis zur Gamsscharte. Von hier geht es steil zum Gipfel: Der Ausblick auf die Drei Zinnen und die umliegende Bergsonnenuhr ist fantastisch! Der Abstieg erfolgt über denselben Weg.

Tourendetails:

  • Länge: 4 h
  • Höhenmeter: 500 m
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, Klettersteig-Set empfehlenswert