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Klettergärten im Hochpustertal

Der berühmteste Klettergarten im Hochpustertal ist zweifelsohne Landro im Höhlensteintal, der in den 80er-Jahren erschlossen wurde.

Ein weiteres, überaus lohnendes Klettergebiet für anspruchsvolle Climber ist auch das Rienztal, von wo aus man einen wundervollen Blick auf die weltbekannten Drei Zinnen genießt. Hier die wichtigsten Klettergärten im Hochpustertal im Überblick. 

Franchi - Höhlensteintal
 

Das Interesse für diesen Klettergarten hat insbesondere in den letzten Jahren zugenommen. Hier findet man vorwiegend senkrechte und überhängende Dolomitfelsen, die athletische und schwierige Kletterei auf Löchern und Leisten bieten.

  • Anfahrt: Von Toblach ins Höhlensteintal, dort beim Hotel "Drei Zinnen Blick" links auf dem öffentlichen Parkplatz parken.
  • Zustieg: Die Straße überqueren, hinter dem Hotel über die Brücke gehen und dem Wanderpfad mit der Nummer 34 bis zu den Felsen folgen.
  • Routen: je 1 Route im Schwierigkeitsgrad 6b/c, 11 zwischen 7a und 7c sowie 5 von 8a bis 8b.

Rienztal - Höhlensteintal
 

Der Rienztal-Klettergarten deckt nahezu die gesamte Schwierigkeitspalette ab und für Anfänger und leicht Fortgeschrittene gibt es eine Menge leichter und mittelschwerer Routen. Außerdem haben Climber hier einen Wahnsinnsblick auf die Drei Zinnen und die umliegenden Dolomitenberge. Einziger Nachteil: der relativ lange Zustieg. 

  • Anfahrt: Von Toblach ins Höhlensteintal, dort beim Hotel "Drei Zinnen Blick" links auf dem öffentlichen Parkplatz parken.
  • Zustieg: Vom Parkplatz auf dem leicht ansteigenden Weg zur Drei Zinnen Hütte wandern. Nach rund 45 Minuten erreicht man das Hinweisschild, von dort sind es nochmal etwa 10 Minuten bis zum Klettergarten.
  • Routen: 4 Touren im Schwierigkeitsgrad 4, 9 zwischen 5a und 5c, 16 weitere bis 6c, 18 von 7a bis 7c sowie 7 in 8a.

Landro - Höhlensteintal
 

Landro zählt zu den traditionsreichsten Klettergärten im Hochpustertal. Bei der Leisten- und Lochkletterei in zum Teil stark überhängendem Dolomitfelsen kommen insbesondere mittelprächtige und gute Klettermaxe auf ihre Kosten.

  • Anfahrt: Von Toblach ins Höhlensteintal und weiter Richtung Cortina. Nach dem Dürrensee auf der linken Seite bei der Haltebucht parken.
  • Zustieg: Vom Parkplatz aus sind die Kletterfelsen rechts von der Straße bereits sichtbar. 
  • Routen: 10 Touren bis 5c, 27 zwischen 6a und 6c, 17 weitere bis 7c sowie 5 zwischen 8a und 8b.

Haunold - Innichen
 

Dieser kleine Klettergarten mit rund 20 mittelschweren Touren befindet sich auf dem Innichner Skiberg Haunold.

  • Anfahrt: Nach Innichen und dann Richtung Sexten bis zum Parkplatz beim Haunold-Lift. 
  • Zustieg: Entweder in circa 25 Minuten zu Fuß auf den Haunold hinaufgehen oder den Sessellift benutzen. Von der Bergstation gelangt man über einen Weg zum Wildbad und zu den Kletterfelsen.
  • Routen: 3 Touren bis 4, 1 im Schwierigkeitsgrad 5a, 13 zwischen 6a und 6c sowie jeweils 1 in 7a/b/c.

Innerfeldtal - Sexten
 

Die zwei Sektoren dieses Klettergartens im schönen Innerfeldtal bieten einfache bis mittelschwere Routen. Das Gebiet ist bestens für Anfänger und auch Familien mit Kindern geeinget und lässt sich ideal mit einem Familienausflug auf die beliebte Dreischusterhütte oder ein Picknick im Grünen verbinden.

  • Anfahrt: Nach Innichen und dort weiter nach Sexten. Bevor man ins Dorf kommt, zweigt die Straße rechts ins Innerfeldtal ab. Je nach Saison und ev. gesperrten Straßen kann man dann auf dem ersten oder zweiten Parkplatz parken.
  • Zustieg: Eine gemütliche, etwa halbstündige Wanderung führt vom Parkplatz zur Dreischusterhütte. Ein Klettersektor befindet sich oberhalb der Hütte, der andere liegt ein paar Minuten taleinwärts auf der linken Seite.
  • Routen: 6 Routen bis 5a, 3 im Schwierigkeitsgrad 5c, 22 zwischen 6a und 6c sowie 6 weitere bis 7c.
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