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Klettergärten in Gröden

Die meisten Klettergärten in Gröden wurden von den legendären "Catores" erschlossen – der Klettergilde im Dolomitental.

Die wichtigsten Gebiete in Gröden sind beim sogenannten "Traumpfeiler" angesiedelt sowie in der "Steinernen Stadt" am Sellajoch. Alles in allem gehören jedoch alle der folgenden Gebiete zu den Kletterhighlights in den Dolomiten, da überall besondere Touren, spannende Herausforderungen und einmalige Ausblicke warten.

La Cava - St. Ulrich
 

La Cava bezeichnet rund 35 künstlich angelegte Kletterrouten in einem stillgelegten Steinbruch an der Hauptstraße vor St. Ulrich in Gröden. Dank eines Erdwalls kann man hier trotzdem recht ungestört - und dank überhängender Porphyrfelsen auch bei leichtem Regen kraxeln.

  • Anfahrt: Von Klausen fährt man ins Grödnertal, der Klettergarten liegt kurz vor St. Ulrich auf der linken Seite. In der Haltebucht parken.
  • Zustieg: Über den Erwall in zwei Schritten zum Klettergarten. 
  • Routen: 6 Routen im Schwierigkeitsgrad 5c, 18 zwischen 6a und 6c, 9 zwischen 7a und 7c sowie 3 in 8a.

Bernardi - Wolkenstein
 

In diesem kleinen Klettergarten gibt es einige schöne, wenn auch nicht besonders lange Routen im mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Bernardi Klettergarten liegt etwas versteckt im Wald und bietet überhängende, löchrige Dolomitfelsen für athletische Kletterei.

  • Anfahrt: Von Klausen ins Grödnertal und nach Wolkenstein, dort weiter in Richtung Grödnerjoch, bei der ersten Kehre parken.
  • Zustieg: Beim Parkplatz den Bach überqueren und bergwärts über die Skipiste weitergehen. Nach etwa 100 m den Steigspuren zum Felsblock folgen; insgesamt 10 bis 15 Minuten Zustieg. 
  • Routen: 5 Touren zwischen 6b und 6c, 7 weitere von 7a bis 7b.

Frea - Grödner Joch
 

Dieses Klettergebiet gilt als eines der schönsten und auch größten in den Dolomiten und in ganz Südtirol. Der Klettergarten bietet interessante Lochkletterei in makellosem Dolomitengestein, manche der gut 70 Touren haben bis zu fünf Seillängen. Gegen Abend ist die Stimmung hier einfach wunderbar.

  • Anfahrt: Von Klausen nach Gröden und auf das Grödner Joch. 1 km unterhalb des Jochs gibt es einige Parkplätze auf der linken Seite der Straße.
  • Zustieg: Der bis zu 15-minütige Zustieg erfolgt über die Straße, die unterhalb der Felsen entlang führt. Dann geht es auf einem Fußpfad weiter.
  • Routen: 4 Routen im Schwierigkeitsgrad 4, 11 von 5a bis 5b, 37 zwischen 6a und 6c, 21 Touren über 7a.

Traumpfeiler - Plan de Gralba
 

Der Klettergarten Traumpfeiler ist ein alpines Sportklettergebiet und dazu eines der bekanntesten in Südtirol. Hier kann man bis zu sechs Seillängen lange, gut abgesicherte, doch durchaus anspruchsvolle Touren in kompaktem Dolomitgestein klettern.

  • Anfahrt: Von Klausen nach Gröden und nach Wolkenstein, dann weiter Richtung Sellajoch. Der Parkplatz liegt direkt unterhalb des Traumpfeilers.
  • Zugstieg: Beim Parkplatz führt linker Hand ein Pfad zur Felswand, die man kaum übersehen kann.
  • Routen: 4 Routen unter 6a, 32 zwischen 6a und 6c, 19 Touren von 7a bis 7c sowie 4 im Schwierigkeitsgrad 8a.

Steinerne Stadt - Sellajoch
 

Dieser Klettergarten, der aus zahlreichen größeren und kleineren Felsblöcken besteht, ist das Ergebnis eines gewaltigen Felssturzes am Fuße des Langkofels. Mit den zumeist griffigen, teils leicht überhängenden Dolomitfelsen kommen Anfänger und leicht Fortgeschrittene in der Regel recht gut zurecht, auch für Könner und Boulderer ist das ein oder andere dabei. 

  • Anfahrt: Von Klausen nach Gröden und über Wolkenstein auf das Sellajoch. Beim Schutzhaus parken (in der Hochsaison oft überfüllt).
  • Zustieg: Die ersten Kletterblöcke der steinernen Stadt liegt direkt hinter dem Schutzhaus. Über Steige und Pfade erreicht man in wenigen Minuten auch die anderen Areale.
  • Kletter-Routen: 29 Touren im Schwierigkeitsgrad 4, 24 weitere bis 5c, 75 zwischen 6a und 6c, 13 über 7a.
  • Boulder-Routen: 16 Boulder bis 5c, 20 zwischen 6a und 6c, 10 ab 7a.

Cogoi - Pian Schiavaneis
 

In diesem recht beachtlichen Klettergarten zwischen Sellajoch und Canazei fühlen sich vor allem die Hardmover wohl. Inzwischen sind jedoch auch einige leichtere Routen für gemäßigte Kletterer und Anfänger eröffnet worden. Technik und Ausdauer ist an den überhängenden Dolomitfelsen dennoch gefragt.

  • Anfahrt: Von Klausen nach Gröden, über das Sellajoch und weiter Richtung Canazei. Bei der Schutzhütte Pian Schiavaneis parken.
  • Zustieg: An der Schranke vorbei, dem Weg zum Wasserfall folgen und über das Bachbett in insgesamt 10 bis 15 Minuten zum Kletterfelsen.
  • Routen: 4 Routen im Schwierigkeitsgrad 4, 10 zwischen 5a und 5c, 22 von 6a bis 6c, 26 von 7a bis 7c sowie 12 von 8a bis 8c.
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