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Klettergärten in Alta Badia

Das Gadertal, auch Alta Badia genannt, liegt mitten im Naturwunder Dolomiten und bietet sowohl für Hardmover als auch für ambitionierte Anfänger eine Reihe attraktiver Klettergärten.

Vier ausgewählte Sportklettergärten sowie ein Boulderbereich in Alta Badia werden hier kurz vorgestellt – inklusive Anfahrt, Zustieg und Schwierigkeitsgrad der Routen.

Sass de Stria - Falzaregopass
 

Der Klettergarten Sass de Stria ist vor allem Anfängern und Gelegenheitskletterern empfohlen. Der Großteil der Routen ist leichter als 6a und doch sind sie spannend genug, um auch Könnern Genuss am Dolomitengestein zu bereiten.

  • Anfahrt: Von Bruneck ins Gadertal und bis St. Kassian. Weiter über den Valparolapass und kurz danach auf der alten Straße parken (ca. 500 m nach dem Valparolapass).
  • Zustieg: Hinunter in die Senke, an Boulderfelsen vorbei über leicht erkennbaren Weg zum Klettergarten, insgesamt 5 bis 15 Minuten Zustieg.
  • Routen: 9 Routen im 4. Grad, 14 zwischen 5a und 5c, 4 Routen in 6a.

Sass Dlacia - St. Kassian
 

Der Klettergarten Sass Dlacia in Armentarola ist ein ziemlich großes Klettergebiet mit einer Vielzahl an verschieden schwierigen und sehr abwechslungsreichen Routen. Es gibt hier mehrere Sektoren, die nicht immer ganz leicht auffindbar sind. Auf jeden Fall ist es ein lohendes Gebiet für jene, die technisch anspruchsvoll oder ausdauernd klettern möchten.

  • Anfahrt: Von Bruneck nach Stern und St. Kassian, weiter nach Armentarola und bei Tafel "Capanna Alpina" nach links. Am ausgetrockneten Flussbett parken.
  • Zustieg: Über das Flussbett zum Picknickplatz, dann über einen der Zustiegspfade in 10 bis 20 Minuten zu den einzelnen Sektoren.
  • Routen: 4 Routen im 4. Grad, 11 zwischen 5b und 5c, 92 von 6a bis 6c, 77 bis 7c sowie 5 Routen im Schwierigkeitsgrad 8a.

Pederü - St. Vigil
 

In Pederü in der Nähe der Ortschaft St. Vigil in Enneberg befinden sich gut 20 Sportklettertouren in den mittleren Schwierigkeitsgraden. Der Klettergarten ist in der Regel wenig besucht, die Griffe sind daher oft etwas schmutzig. Geklettert wird hier vor allem auf senkrechten Dolomitfelsen mit vielen Leisten. 

  • Anfahrt: Von Bruneck ins Gadertal bis zum Ort Zwischenwasser, dort weiter nach St. Vigil und dann Richtung Pederü. Kurz vor dem Talschluss ist die Pederühütte, wo auch ein Schild auf den Klettergarten hinweist; dort parken.
  • Zustieg: Über einen Steig Richtung Fodara-Vedla-Hütte in ca. 5 Minuten zu den Kletterwänden. 
  • Routen: 14 Routen bis 6a, 8 Routen zwischen 6b und 7a.

Würzjoch
 

Der Klettergarten mit mehreren Blöcken liegt am Fuße der Peitlerkofel Nordwand am Würzjoch zwischen Gadertal und Gröden. Die Touren wurden in den letzten Jahren saniert und bieten vor allem leichte bis mittelschwere Kletterei auf Leisten, Henkeln und Löchern auf rauem Dolomit.

  • Anfahrt: Von Bruneck ins Gadertal bis St. Martin in Thurn, dort zum Würzjoch abbiegen, am Pass parken.
  • Zustieg: Dem Wanderweg 8A/8B zu einer Almhütte folgen, dann über 8B gut 10 Minuten weitergehen (Hinweistafel), dann dem Pfad, der mit roten Punkten markiert ist, bis zu den Kletterfelsen folgen. 
  • Routen: 10 Routen bis 5c, 8 zwischen 6a und 6c, 5 über 7a.

Bouldergebiet Valparola
 

Das Bouldergebiet am Falzaregopass gehört zu den landschaftlich schönsten Gebieten in Südtirol. Und das vor allem im Herbst, wenn die großen Touristenmassen wieder zu Hause sind. Man bouldert hier auf steilem, rauem und löchrigem Dolomitengestein.

  • Anfahrt: Von Bruneck ins Gadertal und bis St. Kassian, weiter über den Valparolapass und kurz danach auf der alten Straße parken (1 km vor Falzaregopass).
  • Zustieg: Hinunter in die Senke, wo sich die Blöcke zwischen Straße und Klettergarten befinden.
  • Routen: 9 Boulder bis 5a, 20 von 5b bis 6a, 17 Boulder zwischen 6b und 7a sowie 4 in 7b und jeweils 1 7c und 8b. 
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