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Auf den Piz Sesvenna

Der Piz Sesvenna ist mit seinen stattlichen 3.205 m einer der berühmtesten Gipfel an der Grenze zwischen Graubünden in der Schweiz und dem Vinschgau in Südtirol.

Zu erreichen ist das Gipfelkreuz entweder über Taufers oder aber über Schlinig bei Mals im Vinschgau. Der Aufstieg über Taufers ist relativ lang, jedoch eisfrei. Beim Aufstieg über Schling muss der nordseitige Gletscher überschritten werden, was natürlich viel eindrucksvoller für Alpinisten ist. Doch Vorsicht ist geboten: das Gletscherfeld ist spaltenreich, Seil, Steigeisen, Pickel und vor allem Gletschererfahrung sind nötig.

Wegbeschreibung:

Der Ausgangspunkt der hier beschriebenen Tour ist Schlinig. Von dort geht es auf einem Forstweg taleinwärts zu den Schliniger Almen und schließlich zur Sesvennahütte auf 2.258 m (2 Stunden ab Schlinig). Hier schlagen Wanderer den Weg 5 ein und folgen den Schildern Richtung Piz Sesvenna bis zur Sesvennascharte.

Auf Weg 5 bleiben und über steiles Blockwerk bis zum Sesvennagletscher der zunächst rechts ausholend bestiegen wird. Am Anfang und am Ende ist der Gletscher relativ steil, in der Mitte eben. In der Scharte zwischen Piz Sesvenna und Piz Foratrida. Hier geht es rechts in teilweise leichter Kletterei über die Felsblöcke des Ostgrats auf den Gipfel (3,5 Stunden ab Hütte).

Der Rückweg ist derselbe wie der Aufstiegsweg.

Tourendetails:

  • Länge: 10 bis 11 Stunden insgesamt
  • Höhenmeter: 1.467 m
  • Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer
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