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Ausrüstung für Hochtouren

Es kann schon einmal passieren, dass man voll ausgerüstet und schwer atmend auf dem Gipfelgrat steht, ziemlich fertig zum Gipfel schaut und plötzlich einen zaundürren Athleten in Turnschuhen an sich vorbei- und zum Gipfel hinauf rauschen sieht, der wahrscheinlich nur die Hälfte der Zeit für den Aufstieg benötigt hat wie man selbst.

Dann ärgert man sich schon ein bisschen über die Steigeisen im Rucksack, den Pickel an der Schlaufe daran, die Mütze, die Handschuhe, die warme Thermojacke und die zwei Liter Flüssigkeit im Gepäck. Denn man kann sagen, was man will: das Gewicht macht die Schnelligkeit beim Bergsteigen aus.

Zum Glück geht es aber nicht um Schnelligkeit. Zumindest nicht für jene unter uns, die Hochtouren in Südtirol zum Vergnügen erleben und sich der Landschaft und dem Berg bewusst nähern wollen. Und um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, sollte im Rucksack eben auch drinnen sein, was bei Hochtouren reingehört nach dem Motto: lieber Steigeisen im Rucksack als kurz vor dem Gipfel umdrehen zu müssen.

Wenn es auf einen Gletscher geht, gehören Steigeisen und Pickel in den Rucksack. Je nach Verhältnissen kann es ziemlich rutschig sein. Bei schwierigen Begehungen muss unbedingt ein Seil mitgeführt werden, die Gefahr von Spaltenstürzen ist oft groß.

Muss man keine Gletscherfelder queren, reicht folgende Ausrüstung:

  • Gute, wasserdichte und rutschfeste Bergschuhe (absolutes Muss!)
  • Handschuhe, Mütze und Regenjacke (oberhalb der 3.000 m Grenze kann es auch im Hochsommer recht frisch werden)
  • Wäsche zum Wechseln (am Gipfel raus aus den verschwitzen Sachen und trocken anziehen, sonst kann man sich schnell eine Erkältung holen)
  • Mindestens 2 Liter Flüssigkeit (Wasser oder Natursäfte)
  • Müsliriegel, Trockenobst, Nüsse und Schokolade (bringt auch müde Bergsteiger wieder auf Touren)
  • Erste Hilfe Set (für kleinere Wehwehchen)
  • Wanderstöcke (entlasten die Gelenke beim Abwärtsgehen ungemein)

Da kommt schon etwas an Gewicht zusammen, wenn man diese Liste sieht. Deshalb raten wir: langsam gehen, immer wieder Pause machen und genügend trinken.