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Unterkünfte finden in Südtirol

Südtirols schönste Almhütten

Die Belohnung bei einer ausgedehnten Wanderung oder einer anspruchsvollen Bergtour liegt meist nicht nur allein im Gipfelsieg, sondern oft auch in der Einkehr in einer schönen Alm- oder Schutzhütte, wo man sich nach den Strapazen des Aufstiegs stärken kann.

In vielen Almhütten isst man fabelhaft, ein erfrischendes Sportwasser oder ein kühles Hefeweizen wirken wie ein Verjüngungstrunk und der Ausblick auf die umliegende Berglandschaft entschädigt für alle Mühen. Einige der schönsten Schutz- und Almhütten in Südtirol präsentieren wir Ihnen hier.

Fodara Vedla auf der Sennes Alm

Manche kommen wegen des schmackhaften Apfelstrudels, einige wegen der hübschen Kellnerinnen, wieder andere wegen der herrlichen Lage am Rande der Sennesalm. Wovon man sich nun auch immer bezaubern lassen mag, die gemütliche Hütte Fodara Vedla ist den steilen, doch nicht allzu langen Aufstieg, der von Pederü über eine alte Militärstraße führt, auf jeden Fall wert. Spätestens wenn man auf der Terrasse sitzt und den Blick über die Almwiesen hinüber in Richtung Fanes genießt, weiß man, dass es sich gelohnt hat. Die Hütte hat auch ausgesprochen komfortable Gästezimmer.

Im Sommer und im Winter geöffnet
Tel.: +39 0474 501 093
Web: www.fodera.it

Friedrich August Hütte im Gebiet Col Rodella

Immer muss es ja auch nicht ein stundenlanger Aufstieg sein, bis man es zur Hütteneinkehr geschafft hat. Dass es auch anders geht zeigt zum Beispiel die Friedrich August Hütte, die sich oberhalb des Sellapasses  befindet – streng genommen ein paar Meter auf der Trentiner Seite. Eigentlich handelt es sich nicht um eine Hütte, sondern um ein romantisches Berggasthaus: auf 2.300 m Meereshöhe, zu Füßen des mächtigen Langkofels, mit blitzsauberen Stuben, in denen man herzhafte Südtiroler und italienische Küche goutieren kann, und mit sehr schönen Gästezimmer. Ein klarer Fall für Genießer, die auf Höhenmeter verzichten können (oder müssen).

Winter und Sommer geöffnet
Tel.: +39 0462 764 919

Gostner Schwaige auf der Seiser Alm

Die Gostner Schwaige auf der Seiser Alm gehört laut österreichischen Gastro-Führern zu den besten Almhütten der Alpen. Ungewöhnlich und verlockend ist die kleine Hütte, die von Franz Musler geführt wird, allemal. Der junge Wirt hat das Kochhandwerk immerhin bei den Gebrüdern Obauer in Österreich und Hans Haas im Münchner Tantris gelernt, was nun den Gästen auf der Alm zugutekommt. Man serviert regionale Gerichte auf Spitzenniveau, Bodenständiges wie Speck und Schinken vom elterlichen Hof oder auch Graukas-Knödel.

Während der Saison tagsüber geöffnet
am Abend nur mit Vorbestellung
Tel.: +39 347 836 8154

Latscher Alm in Latsch

Unter einem liegt das Vinschgau, vor einem erheben sich die Vermoispitze und der Sonnenberg. Die Latscher Alm auf 1.715 m Höhe oberhalb von Latsch ist allein schon wegen der einzigartigen Aussicht einen Besuch wert. Als zweiter Grund gelten der köstliche Käse und andere Südtiroler Spezialitäten, die hier auf der Alm noch nach gutem altem Brauch hergestellt werden. Besonders beliebt ist der Almkäse, es gibt aber auch Wildspezialitäten oder typisches Schöpsernes. Erreichbar ist die urige und vor kurzem umgebaute Hütte zu Fuß auf der Forststraße von Latsch aus. Wer es bequemer mag, legt einen Teil der Strecke mit dem Sessellift zurück.

Von Mai bis Oktober geöffnet
Fam. Mantinger
Tel.: +39 334 15 62 692

Mastaunalm in Schnals

Auf dem Weg zu dieser über 200 Jahre alten und entsprechend urig-romantischen Hütte oberhalb der Ortschaft Unsere Frau in Schnals kann man sich eigentlich kaum verlaufen. Vom Dorf führt der Weg einem Bach folgend hinein ins Mastauntal bis zur Hütte, wo man sich mit deftigen Bergsteiger-Mahlzeiten stärken kann. Auf der Mastaunalm gibt es gute Knödel, herzhafte Fleischgerichte oder auch verführerisch süßen Schmarrn. Für den Rückweg kann man entweder denselben Weg nehmen oder einen Abstecher über den Lefetzberg und die Lefetzalm machen.

Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet
Tel.: +39 349 61 02 188

Radlseehütte bei Feldthurns

Ein Maler könnte die Bergidylle kaum besser hinbekommen: ein stiller, klarer Bergsee und darüber eine urige Almhütte mit einem grandiosen Panoramablick. Das Radlseehaus westlich von Brixen und unterhalb des Gipfels der Königsangerspitze auf 2.257 m Höhe beweist, dass Hütteneinkehr keine Kasteiung sein muss. Gemütliche Zirbelholzstuben und bemalte Holztüren unterstreichen das nostalgische Ambiente. Hinauf kommt man vom Perlanger Hof aus, den man mit dem Auto über Tils erreicht. Von dort sind es dann gute zwei Stunden zu Fuß, die sich lohnen.

Mitte Mai bis Ende Oktober geöffnet
Tel.: +39 0472 855 230
Web: www.radlseehuette.it

Rudihütte in Sexten

Wenn es um Hüttengaudi und gute Stimmung geht, dann ist die Gegend rund um Sexten eine besonders gute Adresse, allen voran die Rudihütte an der Bergstation der Rotwand-Bahn. Für Spaß und Unterhaltung sorgt mitunter sogar der Hüttenwirt selbst, der als Musiker und begeisterter Zitherspieler bekannt ist. Herzhaftes Essen und erfrischende Getränke gibt es natürlich auch.

Sommer und Winter geöffnet
Tel.: +39 0474 710 436
Web: www.floralp.biz

Zufallhütte im Martelltal

Das Martelltal im Vinschgau ist eines der ursprünglichsten Täler Südtirols und ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und Naturliebhaber. Ganz am Ende des Tales, dort wo die Straße kurz nach der malerischen Ruine des einstigen Luxushotels Paradiso endet, führt der Weg in einer knappen Stunde hinauf zur beliebten Zufallhütte. Auf dem Plateau auf 2.265 m Höhe hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Dreitausendergipfel. In der Hütte selbst erwartet Sie gemütlich-rustikales Ambiente sowie die bekannt-gute Südtiroler Küche mit überaus großzügigen Portionen. Zum Übernachten gibt es Zimmer und ein Schlaflager.

Sommer und Winter geöffnet
Tel.: +39 0473 744 785
Web: www.zufallhuette.com

Schutzhaus Heilig Kreuz in Alta Badia

Eine Alm im klassischen Sinn ist die Schutzhütte  Heilig Kreuz zwar nicht, sie ist aber dennoch ein beliebtes Ziel für Bergwanderer und Wallfahrer, was nicht zuletzt mit ihrer herrlichen Lage oberhalb des Gadertals und vor den steilen Felswänden des Heiligkreuzkofels zu tun hat. Das historische Schutzhaus bietet Gästen und Wanderern seit fast 300 Jahren Unterschlupf. Wer den langen, aber wenig steilen Weg von Pedratsches geschafft hat (alternativ gibt es auch einen Sessellift), genießt eine traumhafte Aussicht auf das Tal und die gegenüber liegenden Gipfel im Naturpark Puez-Geisler. Im Haus gibt es auch einfache, aber gemütliche Übernachtungsmöglichkeiten.

Sommer und Winter geöffnet
Tel.: +39 0471 839 632

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