Angeln in Südtirol
Neben seinen Bergpanoramen, der unberührten Natur und der köstlichen Küche ist Südtirol natürlich für die unzähligen Sportmöglichkeiten bekannt. Dabei ist die Palette nicht nur auf die klassischen Aktivitäten wie Wandern, Skifahren oder Biken beschränkt!
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Kein Breitensport, jedoch nicht weniger beliebt sind beispielsweise das Angeln und Sportfischen. Von den Seen, Flüssen und Bächen in ganz Südtirol gelten 2.612 als öffentliche Gewässer. In 92% der Fälle besteht Eigenfischereirecht, d.h. es liegt in Händen privater oder öffentlicher Körperschaften.
Insgesamt erstrecken sich die heimischen Anglerreviere über eine Wasserfläche von 2.811 ha, wobei etwa 40% künstliche Stauseen sind, die nur begrenzt befischt werden dürfen.
Am öftesten gehen Anglern in Südtirol sicherlich Forellen ins Netz, die es in unterschiedlichsten Formen gibt – von der Bach- bis zur Marmorataforelle. Da in Südtirol mehr als 12.000 Angler registriert sind, aber auch um die natürlichen Lebensräume der Fische zu schützen und den Erhalt der verschiedenen Arten zu garantieren, gelten in der Provinz strikte Gesetze, die den Fischfang genauestens regeln.
Fischereischein & Lizenzen
Um in der Provinz Bozen fischen zu dürfen, benötigt man zum einen eine Fischereilizenz, die beim Amt für Jagd und Fischerei beantragen werden kann. Zum anderen muss jeder (in Südtirol ansässige) Angler die Fischerprüfung ablegen, um einen Fischereischein zu bekommen.
Darüber hinaus ist vor Ort eine Erlaubnis (für einen Tag, ein Jahr…) notwendig, die man gegen entsprechendes Entgelt an den Bewirtschafter erhält. In Sportfischerbecken wird normalerweise ein Betrag eingehoben, der sich der Dauer oder nach der Menge des Fangs richtet.
